IDS - IPS - IDRS
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Der Managemenserver ist die Zentrale des Systems. Über ein integriertes benutzerfreundliches Webinterface wird das gesamte IDRS kontrolliert, verwaltet, überwacht und ausgewertet. Die enthaltenen selbstwartenden Datenbanken, die Backup-, Steuer- und Absicherungsfunktionen, sowie der integrierte Firewall bieten die Möglichkeit komplexe Vorgänge und Aufgaben zu lösen. Es wird eine optimale Nutzung des Management, der Datenerfassung und Archivierung, der Vorgangsanalyse und Aggregation, Datenanalyse, Reporterstellung und Alarmverarbeitung innerhalb des IDRS ermöglicht.
Sicherheit im Zugriff
Der Zugriff auf das System und damit auf den Managementserver erfolgt
über einen separaten unabhängigen Netzwerkanschluß.
Die integrierte Sessionverwaltung regelt den gleichzeitigen und mit
SSL verschlüsselten Zugriff der Benutzer (auf verschieden Ebenen
über Timeout-, Paßwort- und Absenderüberprüfungen) auf
den Managementserver.
Zentrales Systemmanagement
Die Webschnittstelle bietet eine umfangreiche und
leistungsstarke Oberfläche mit einer einfachen Menüstruktur.
Über Sie werden im zentralen Management die Benutzer des IDRS und
deren Zugriffsberechtigungen, die Steuerung und Überwachung der Sensoren,
die Verwaltung und die Updates der Signaturen sowie die Konfiguration der
Reports und Reaktionen vorgenommen. Zur Optimierung der Benutzerführung
wurden eine Online-Hilfefunktion und eine Cachefunktion für
Grafiken integriert.
wartungsfreie Datenbanken und Echtzeitverarbeitung
Über eine lokale Wissensdatenbank werden Angriffsmuster,
Programmfehler und regelwidrige Anwendungen in Form vom Signaturen gespeichert,
die tägliche aktualisiert werden. Zusätzlich wird das
Erstellen eigener Signaturen und die Verwaltung sogenannter Vor-Prozessoren
unterstützt. Die Verwaltung dieser und deren Verteilung auf den Sensoren
läßt sich zentral steuern. Die von den Sensoren gescannten
Vorfälle werden in Echtzeit erfaßt, in Beziehung gebracht,
ausgewertet und in der Datenbank archiviert. Somit lassen sich diese im
Bedarfsfall auch über einen größeren Zeitraum rekonstruieren.
Integrierte Reportfunktionen
Um die verschiedenen Ereignisse und Systeme in übersichtliche und logische
Verbindungen zu bringen, sind zahlreiche frei konfigurierbare
Reportfunktionen integriert. Es stehen verschiedene, auch graphisch
unterstützte Auflösungsebenen zur Verfügung. Die
Konfiguration der Reportfunktionen erlaubt die Verwendung nahezu aller
möglichen Parameter, wie z.B. Signaturen, Sensoren oder IP-Adressen, die
bezogen für verschiedene Zeiträume genutzt werden können.
Frei konfigurierbare Reaktionen
Zur Analyse der gespeicherten Vorfälle stehen neben dem passiven Modus
auch aktive, individuell einstellbare Reaktionen (Response) zur
Verfügung. Dazu gehören neben dem typischen Versand von Nachrichten
auch Echtzeit-Eingriffe in den Datenverkehr, um beispielsweise den Datenverkehr
auf einem Firewall für bestimmte Adressen und/oder Ports zu sperren. Der
Zugriff auf Anwendungen kann unterbunden werden oder auch komplette
Netzwerksegmente können abgetrennt werden. Typische Anwendungen
für aktive Reaktionen sind der Versand von Email und SMS, die Erweiterung
der Filtersätze für Firewallsysteme und andere Netzwerkkomponenten
(z.B. Linux, Checkpoint, BSD, Cisco, Lucent, Bintec).
In den Report- und Reaktionsfunktionen sind zusätzliche Tools
eingebunden, aus denen tiefer-gehende Detailabfragen zu verschiedenen
Vorfällen direkt nutzbar sind. Dazu gehören zum Beispiel Verweise
auf die Webseiten der verschiedenen Referenzserver, Abfragen der
Whois-Datenbanken und einfache Netzwerktests (z.B. DNS, Ping, Traceroute).
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